Superfrucht vorraus

Ein großes Erste - Welt - Problem: Wo finde ich ein neues Super-Food, dass supergesund und detox und hypberbasisch ist, dass aber sonst noch keiner kennt? Nun, ob die "Jackfruit" superdupergesund ist, kann ich nicht sagen, aber sie ist zumindest eine äußerst außergewöhnliche Frucht. Warum das so ist, erklärt sich am besten anhand der Zubereitung:
- Bevor man eine Jackfruit aufschneidet (die übrigens ungefähr die Größe einer Wassermelone hat), richtet man sich eine kleine Schüssel mit Speiseöl und Papier oder Blättern zurecht.

Dann schneidet man die Frucht entzwei und fettet danach seine Finger mit Öl ein. Eine Abänderung der Reihenfolge ist in diesem Fall nicht empfehlenswert.

Der Kern, der etwa ein Drittel der Frucht ausmacht, sondert ein klebriges Sekret ab. Und mit klebrig meine ich "Sekundenkleber"! Deshalb das Öl an den Fingern, damit nicht gleich alles zusammenpappt. Mit den bereitgelegten Blättern wird der Kleister abgewischt. Vorsicht, dass man sich nicht aus Versehen ein Stück Baum an die Hand klebt!
Um den Kern herum befinden sich eine Reihe von Fruchtfleischkammern, jede von ihnen mit einem walnussgroßen Kern in der Mitte. Zuerst den Kern entfernen, dann die Kernhaut, die sich meistens vom Kern trennt, danach kann man die Fruchtfleischkammer im Ganzen aus der Frucht trennen.



Die einzelnen Fruchtteile sehen aus wie besonders dicke, gelbe Rosenblütenblätter. Und sie sind auch erstaunlich trocken von außen, gemessen an dem superschleimigen Kern in der Mitte. Und jetzt das Beste: schmecken tut die Jackfruit wie eine Mischung aus Pfirsich und Ananas! Total abgefahren, als würde man einen Ana - Pfi - Fruchtsalat essen!
In Deutschland gibt es, soweit ich weiß, die Jackfruit noch nicht zu kaufen, aber viele Online-Händler bieten diesen Frucht-Sonderling zum Verkauf an. Wenn ihr also neugierig geworden seid, bestellt euch mal eine! Viel Arbeit, aber seeehr lecker!
Und weil wir gerade beim Essen sind, hier, nur der gaudi halber, alle meine Mahlzeiten der letzten vier Tage: